Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer: „Wir sagen ganz klar JA zum Sonntagsbus – ABER nicht in dieser Form! Der Bus müsste vor allem auch Freizeiteinrichtungen anfahren, das tut er aber nicht!“
Das vorgestellte Konzept „Sonntagsbus“ verdeutlicht erneut, warum der von der ÖVP Wels diese Woche am Montag eingebrachte Gemeinderatsantrag wichtig und richtig ist. Es braucht eine fundierte Entscheidungsgrundlage und intensive Überlegungen zur Streckenführung und kein „Husch-Pfusch“. Werden ansonsten Verkehrsthemen von den politischen Verantwortlichen über Jahre verschleppt (über ein neues Verkehrskonzept wird seit über 4 Jahren ohne Ergebnis diskutiert), ist hier offenbar Eile angesagt. „Noch bevor ordentlich über die Streckenführung, die Einsatzzeiten und die damit verbundenen Kosten gesprochen wird, wird schon eine vermeintliche Lösung präsentiert. Das ist unseriös und populistisch.“, betont Fraktionsobmann Markus Wiesinger und fügt hinzu: „Dieser Vorschlag ist halbherzig; die berechtigte Kritik wird weiterhin bestehen bleiben.“
Die vorgeschlagene Linienführung entspricht jener des Abendbusses. Das bedeutet aber, dass wesentliche Freizeiteinrichtungen, die untertags geöffnet sind, nicht angefahren werden. „Warum werden am Sonntag das Welldorado, die Eishalle, der Motorikpark, die Skaterhalle, der Friedhof oder der Volksgarten nicht bedient?“, fragt Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer. „Wir wollen keine Mogelpackung, sondern eine durchdachte Linienführung, die für die Welserinnen und Welser auch echte Vorteile bringt.“
Die ÖVP Wels wird weiterhin auf eine sinnvolle Linienführung am Sonntag drängen. Der zu diesem Thema an den Verkehrsreferenten gerichtete Antrag bleibt weiterhin aufrecht und wird im nächsten Gemeinderat zur Abstimmung gebracht.
