Der konkrete Projektauftrag war die Bewertung des bestehenden Angebotes aus Sicht der Nutzer sowie das Aufzeigen möglicher Verbesserungen. Im Zuge des Projektes wurde auch der Sonntagsbus geprüft. Dieser wurde damals von den Verkehrsexperten nicht empfohlen, da viel zu wenig Bedarf erwartet wurde und ein gut ausgebautes Welser Sammeltaxi (WEST) vorhanden war. „Da diese Bewertung mehr als 9 Jahre alt ist und sich das Nutzungsverhalten sowie die Verkehrswege verändert haben, bringt die ÖVP im nächsten Gemeinderat einen Antrag ein, dass vom Verkehrsreferenten gemeinsam mit der Linie Wels die Faktenlage erhoben und mögliche Szenarien durchgeprüft werden sollen,“ betont Fraktionsobmann Markus Wiesinger und hält weiters fest: „Beim Thema Sonntagsbus müssen wir endlich Tempo machen. Es wird ständig darüber gesprochen, aber es passiert nichts. Es braucht dringend eine Entscheidungsgrundlage, auf deren Basis die Politik ein klares JA oder NEIN aussprechen kann.“
Als ÖVP stehen wir dem Sonntagsbus grundsätzlich positiv gegenüber. In der gesamten Diskussion rund um die Einführung fehlen jedoch belastbare Fakten. Deshalb sollen bei der erneuten Überprüfung insbesondere die Kosten eines Sonntagsbusses, mögliche Routenführungen und die Taktung eingehend betrachtet werden.
Derzeit gibt es zahlreiche Vorschläge, die von einem Angebot an fünf Sonntagen im Jahr über flächendeckende Verbindungen wie unter der Woche, bis hin zu einzelnen Linien mit eingeschränkter Taktung reichen.
Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer: „Die Diskussionen müssen irgendwann auch zu einem Ergebnis kommen. Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, soll die Politik entscheiden, ob sie einen Sonntagsbus will und wann und wo dieser fahren soll.“
