Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Pflegestrategie 2040: Oberösterreich legt Plan für ein gutes Leben im Wels im Alter vor

Ein starkes Oberösterreich zeigt sich auch daran, wie gut Menschen versorgt werden, wenn sie Hilfe brauchen. Gesundheit, Pflege und sozialer Zusammenhalt sind Grundlagen einer guten Politik. Mit der Pflegestrategie 2040 im von der OÖVP geführten Sozialressort verfolgt Oberösterreich ein klares Ziel: Menschen sollen auch im Alter selbstbestimmt leben können und genau jene Unterstützung erhalten, die sie benötigen – bedarfsgerecht, wohnortnah und in guter Qualität.


Die aktuellen Zahlen im Bezirk Wels zeigen, wie wichtig diese Angebote bereits heute für viele Familien sind: Im Jahr 2025 erhielten 673 Menschen durch mobile Dienste Unterstützung in ihrem Zuhause. Rund 199 Menschen nutzten den Zuschuss zur 24-Stunden-Betreuung, um weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können. In den Alten- und Pflegeheimen der Stadt Wels fanden 497 Menschen Betreuung und Pflege. 

Pflege bedeutet weit mehr als Versorgung – es geht um Nähe, Würde und Lebensqualität. Unser Anspruch ist es, dass die Menschen auch in Zukunft gut begleitet und unterstützt werden und möglichst lange selbstbestimmt daheim leben können. Dafür investieren wir in moderne Angebote, in mehr Personal und in eine vorausschauende Planung“, betont Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer.

Seit 2021 wird das Sozialressort in Oberösterreich von der OÖVP geführt. Mit der Pflegestrategie 2040 und der Betreuungsarchitektur 2040 wird seither konsequent und langfristig an der Weiterentwicklung von Pflege und Betreuung gearbeitet. Ziel ist es, die Versorgung angesichts des demografischen Wandels rechtzeitig abzusichern, mehr Fachkräfte zu gewinnen und neue Angebote dort zu schaffen, wo sie gebraucht werden.

Betreuungsarchitektur 2040 bringt neue Angebote für ein selbstbestimmtes Leben

Mit der Betreuungsarchitektur 2040 wird die Pflege- und Betreuungslandschaft in Oberösterreich schrittweise weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei ein Grundsatz: Nicht jede ältere Person ist pflegebedürftig und benötigt automatisch einen Heimplatz. Vielmehr sollen unterschiedliche, flexible und bedarfsgerechte Angebote geschaffen werden, damit Menschen möglichst lange selbstbestimmt zuhause leben können. Das entspricht auch dem Wunsch der Menschen.

Künftig wird daher verstärkt auf mobile Dienste, alternative Wohnformen, digitale Unterstützungssysteme, präventive Maßnahmen sowie regionale und passgenaue Angebote gesetzt. Gleichzeitig bleiben Alten- und Pflegeheime ein wichtiger Bestandteil der Versorgung für Menschen mit hohem Pflege- und Betreuungsbedarf.

Ergänzend setzt Oberösterreich verstärkt auf sogenannte „Sorgende Gemeinschaften“, bei denen Gemeinden, Angehörige, Ehrenamtliche und professionelle Dienste gemeinsam dazu beitragen, älteren Menschen ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.

Die Pflegestrategie 2040 verfolgt dabei einen gesamthaften Ansatz – von der Unterstützung pflegender Angehöriger über mobile und stationäre Angebote bis hin zur Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte. Ziel ist es, Betreuung und Pflege auch für kommende Generationen sicherzustellen und den sozialen Zusammenhalt in Oberösterreich weiter zu stärken.

Haus-Neustadt-567x350.jpg