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Welser Hausordnung: ÖVP Wels sagt JA zu „Kinderlärm“

„Die heute vom Bürgermeister Dr. Rabl und Vizebürgermeister Kroiss im Alleingang präsentierte Welser Hausordnung wird keine Probleme lösen“, stellt Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer fest.

 


Die präsentierten fünf Punkte sind alles Selbstverständlichkeiten, die jedoch ihrer Begründung und Darstellung durch Bürgermeister Dr. Rabl und Vzgbm. Kroiss Fragen aufwerfen. In der präsentierten Hausordnung wird von Müllproblemen, Sprachdefiziten, Lärmbelästigung durch Kinder, Rücksicht und Freundlichkeit gesprochen.

Diese Freundlichkeit hört jedoch bei der Einbindung der anderen im Stadtsenat vertretenen Fraktionen auf. So müsste beim Thema Müll der Umweltreferent eingebunden werden. Gleiches gilt beim Thema „Deutsch“ für den Bildungsreferenten. Überhaupt könnte man erwarten, dass eine „Hausordnung“, die für die gesamte Stadt gelten soll, mit allen politischen Fraktionen vorabgestimmt wird. Genau das war hier aber nicht der Fall.

Unter Punkt „Mach´ kan Lärm“ wird davon gesprochen, dass schreiende Kinder auf Spielplätzen eine Ruhestörung darstellen. Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer: „Ich bin über eine solche Aussage sehr verwundert. Wenn nicht auf einem öffentlichen Spielplatz, wo sonst sollen sich Kinder entfalten und spielen dürfen? Zu Recht wurde im Jahr 2011 auf Initiative der ÖVP OÖ eine Änderung der Bauordnung erwirkt, dass Kinderlärm nicht mehr als „umweltschädlich“ eingestuft wird. ‚Kinderlärm ist Zukunftsmusik‘ lautete schon damals die Devise. Daher sagt die ÖVP Wels ganz klar JA zu ‚Kinderlärm‘ auf Spielplätzen.“

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@Foto Stadt Wels